Wir sind Gauck

„Endlich hat das Volk seinen Präsidenten der Herzen. Ich hätte ja gerne mal was für’s Hirn gehabt.“ (Volker Pispers)

Am 18. März war es offiziell. Joachim Gauck ist der elfte Bundespräsident der Bundesrepublik. Die Kosten für die 1244 Mitglieder der Bundesversammlung hätte man sich aber sparen können. Schließlich wusste Gauck offensichtlich schon Wochen vorher das Ergebnis, was er sofort seinem Taxifahrer mitteilen musste. Das mit dem Parlamentarismus muss man ihm offensichtlich noch einmal erklären.

Seinen Onkel, seit 1931 Mitglied des NSDAP und SA-Gruppenführer, entschuldigt Gauck immer wieder als Mitläufer des Nazi-Regimes. Auch dass die erbbiologische Erfassung und damit auch die Vernichtung von Juden/Jüdinnen ohne die katholische und evangelische Kirche, bei der Gauck Karriere gemacht macht, niemals möglich gewesen wäre, scheint Gauck vergessen zu haben. Des Weiteren ist Gauck Mitglied der rechten Lobbyisten-Organisation „Atlantik-Brücke“, die sich 2003 in der New York Times dafür entschuldigte, dass die Bundeswehr unter der Schröder-Regierung nicht mit in den Irak einmarschierte.

Den Freiheitskämpfer Gauck sucht man ebenfalls vergebens. Anstatt sich zu den Armen zu bekennen, propagiert er fröhlich den Kapitalismus und die Demokratie der Marktherren und Monopolisten. So werden auch das Hartz IV-System und der Afganistan-Einsatz von Gauck vehement verteidigt. GegnerInnen dieser sogenannten Demokratie hingegen kriegen vom „Bürgerrechtler“ ihr Fett weg und werden von ihm als „unsäglich albern“ abgestempelt.

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