Chronologie der Proteste gegen die RSPO

FU-Protest gegen neue RPO

//Im Folgenden veröffentlichen wir eine Chronologie der Proteste an der FU Berlin gegen die neue Rahmenstudiums- und Prüfungsordnung. Eine allgemeine Auswertung der Proteste findet Ihr hier.//

12. Mai 2011:
Neues Hochschulgesetz mit den Stimmen der SPD und der Linkspartei vom Berliner Abgeordnetenhaus beschlossen. Dagegen demonstrierten 250 Studierende.

Anfang Juni 2012:
Ein Entwurf für eine neue „Rahmenstudien- und -prüfungsordnung“, die vom Präsidium erarbeitet wurde, sickert zu den Studierenden durch.

6. Juni 2012:
700 Studierende nehmen an einer Vollversammlung teil und demonstrieren im Anschluss zum Präsidium. Erst nach Protesten sind dessen VertreterInnen zur Diskussion bereit.

(In unserer damaligen Ausgabe: Wie weiter gegen die RSPO?)

20. Juni 2012:
150 Studierende nehmen an einer Sitzung des Akademischen Senats teil. Die RSPO wird in einigen Punkten aufgeweicht, soll aber insgesamt durchgedrückt werden.

14. November 2012:
800 Studierende auf einer Vollversammlung beschließen auch Solidarität mit den Streiks in Südeuropa. Im Anschluss wird eine Sitzung des Akademischen Senats durch Proteste gesprengt.

12. Dezember 2012:
200 Studierende wollen an einer Sitzung des Akademischen Senats teilnehmen, müssen aber im Foyer bleiben. Dort gibt es eine Diskussion mit dem Präsidium aber keine Zugeständnisse.

23. Januar 2013:
Das Präsidium lässt das Hauptgebäude von Securitys und 80 PolizistInnen abriegeln. Unter den 100 protestierenden Studis gibt es mehrere Festnahmen. Rücktrittsforderungen an Peter-André Alt.

(In unserer damaligen Ausgabe: Polizei raus! Gegen jede Repression!)

6. Februar 2013:
200 Studierende blockieren das Audimax, um eine Sitzung des AS zu verhindern. Die Sitzung wird nach wenigen Minuten ohne Ergebnis abgebrochen.

13. Februar 2013:
100 Studierende sprengen eine Sitzung des AS. Das Präsidium verlegt die Sitzung an einen geheimen Ort. Studierende kommen dorthin aber werden angegriffen. Die RSPO wird durch ein studentisches Veto aufgeschoben.

20. März 2013
Die RSPO wird in den Semesterferien vom AS beschlossen. 30 Studierende dürfen nicht mit Clown-Kostümen in den Saal rein. Fragen über die Repression bei den letzten Sitzungen werden nicht beantwortet.

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