Erster Wahlkampftag – Erster Repressionversuch

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Die Wahlen an der FU Berlin beginnen in acht Tagen, doch der Wahlkampf ist noch nicht so richtig in Gang gekommen. Heute haben wir von WAFFENDERKRITIK über 1.000 Flyer vor und in der Mensa verteilt und sind – erwartungsgemäß – auf viel Desinteresse gestossen. Doch wir hatten auch ein paar interessante Gespräche. „Wie soll eine Revolution heute aussehen?“ wurden wir gefragt, oder: „Was meint ihr mit klassenkämpferischem Feminismus?“

Wir wären aber nicht an der FU, wenn es keine Versuche der Ordnungshüter*innen gegeben hätte, kritische Inhalte zu vertreiben. Ein Mitarbeiter der Firma AWR – die für brutale Übergriffe auf studentische Proteste bekannt ist – behauptete, dass wir für unsere Flyer eine Genehmigung brauchen würden. Erst als wir ihn zum studentischen Wahlvorstand geführt haben, musste er zugeben, dass wir ohne weiteres verteilen dürften.

„Ich vertraue eh nichts aus der Richtung“ sagte er zu unserem rotfarbigen Material. Die Securitys wissen, wen sie im Auftrag des Präsidiums zu belästigen haben. Aber insgesamt war es ein guter Start in den Wahlkampf.

Highlight des Tages: Die JuSos in der SPD werben mit „Links. Konkret. Gerecht.“ Zur Partei von #GroKo, Hartz IV, Abschiebungen und Afghanistan-Krieg fällt uns eigentlich nur eins ein:

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