Für einen klassenkämpferischen Feminismus!

Wahlkampf-Flyer Nr. 5 von 8 | Sammele alle 8 und bastele ein Plakat | Alle Flyer als PDF

„Ohne Sozialismus keine Befreiung der Frau – ohne Befreiung der Frau kein Sozialismus!“ – Alexandra Kollontai

Sexistisches Verhalten und sexistische Übergriffe sind allgegenwärtig – an der Uni und anderswo. Frauen* werden selbst im gleichen Job schlechter bezahlt und gelangen seltener in Führungsetagen. Auch an der Uni ist das so: Die Mehrheit der Professor*innen ist männlich*, während beispielsweise überwiegend Frauen* in der Mensa arbeiten.

Frauen* sind auch öfter prekär beschäftigt als Männer* und sie sind aufgrund von Rollenzuschreibungen oft einer Doppelbelastung von Lohnarbeit einerseits und unentgeltlich geleisteter Haus- und Sorgearbeit andererseits ausgesetzt. Das Leben vieler Frauen* ist dadurch von ökonomischer Unsicherheit und zeitlicher Überforderung geprägt. Aus diesem Grund ist Solidarität mit Arbeitskämpfen, wie wir sie beispielsweise im Einzelhandel leisten, Teil des Kampfes für die Frauen*befreiung.

Es ist wichtig, sich hier und heute gegen Sexismus zu wehren, denn einerseits verhindert er, dass Männer* und Frauen* gemeinsam kämpfen, andererseits ist es wichtig, dass Menschen, die heute von Sexismus betroffen sind, Unterstützung erhalten. Die Beispiele des Einzelhandels und der unbezahlten Hausarbeit zeigen auch, dass der Kapitalismus die materielle Basis der Frauen*unterdrückung bildet. Deshalb ist der Kampf gegen den Kapitalismus auch ein Kampf für die Befreiung der Frauen*.

Mit * wollen wir auf die soziale Konstruktion der Geschlechter hinweisen.

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SELBSTAKTIVWERDEN!

14.-16. Januar: Wahl zum Studierenden-Parlament
In jedem Fachbereich gibt es Wahllokale. Auch Erasmus-Studierende dürfen teilnehmen!

10. Januar: Veranstaltung: RevolutionärInnen ins Parlament?
Mit Christian Castillo, Abgeordneter aus Argentinien. 19 Uhr, Mehringhof, Gneisenaustr. 2a

15. Januar: Vorstellung der Zeitung „Waffen der Kritik“
Eine neue Zeitung für Studierende. 14 Uhr, Foyer vor der Mensa, Silberlaube, FU Berlin

Außerdem soll das Camp der Refugees am Oranienplatz am 18. Januar geräumt werden – achtet auf Ankündigungen!

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