Gegen Bildungsabbau streiken!

Bildungsabbau// Text Nr. 1 von 5 //
Die Studierendenzahlen steigen, doch die Ausgaben für Bildung sinken. Das Ergebnis sehen wir alle im Alltag: Überfüllte Seminare, zu wenige Dozierende, prekäre Arbeitsverhältnisse für Wissenschaftler*innen. Die Wohnsituation für Studierenden in Berlin ist katastrophal: Ende 2014 beschloss das Studentenwerk, tausende Menschen aus ihren Wohnheimen zu schmeissen.

In den Jahren 2009-10 sind hunderttausende Studierende auf die Straße gegangen, um bessere Bildung zu fordern. Doch dieser Bildungsstreik brachte relativ wenig Ergebnisse. Das Problem ist, dass wir Studierende nahezu keinen wirtschaftlichen Druck erzeugen können. Wir können zwar drei Monate lang einen Hörsaal besetzen, aber wen interessiert das? Wenn dagegen die Beschäftigten der Mensa nur einen Tag lang ihre Arbeit niederlegen, entstehen Verluste von 20.000 Euro. (Das ist übrigens alles genauso an der FU schon passiert!)

Wir treten für eine Studierendenbewegung ein, die sich mit der Arbeiter*innenbewegung verbindet. Deswegen zeigen wir auch Solidarität, wenn die Arbeiter*innen für ihre Forderungen kämpfen, etwa bei Streiks im Einzelhandel oder bei Amazon. Wir wollen die Einheit von Arbeitenden und Studierenden aufbauen.

Wir treten auch für eine Uni ein, in der jeder Mensch studieren darf, unabhängig von Abschluss und Staatsangehörigkeit. Und wie soll das alles bezahlt werden? Durch die Besteuerung der Banken und Konzerne. Aber das wird nur möglich sein, wenn eine breite Bewegung von Studierenden und Arbeitenden mit Streiks und Besetzungen gemeinsam dafür kämpft.

Die Wahlen zum Studierendenparlament der FU finden vom 13.01. bis zum 15.01. statt.
Wählt WAFFENDERKRITIK! Wählt Liste 12!

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