Gegen Rassismus streiken!

RassismusRoteKarte // Text Nr. 3 von 5 //
PEGIDA in Dresden! Besorgte Bürger oder offener Rassismus im bürgerlichen Gewand? PEGIDA (Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes) sorgt seit Oktober für helles Aufsehen in sämtlichen deutschen Medien. Die anfänglich noch bescheidenen Demonstrationen mit etwa 350 Menschen haben sich innerhalb von wenigen Wochen zu großen Massenveranstaltungen von tausenden bis zu zehntausenden Menschen entwickelt.

Angeblich befürchten die Teilnehmer*innen einen muslimischen Gottesstaat, steigende Ausländerkriminalität, gar den Verlust „ihrer“ deutschen Kultur. Bei näherer Betrachtung allerdings wird deutlich, dass die Teilnehmenden vor allem eines befürchten: den sozialen Abstieg. Ihre Wut richtet sich jedoch nicht auf das herrschende kapitalistische System, in dem die arbeitenden Menschen die Lasten der Krise ausbaden dürfen, sondern gegen Migrant*innen und besonders gegen Asylant*innen – daher unterstützen wir nicht nur die Selbstorganisation von Geflüchteten, sondern haben im letzten Jahr auch zwei Schul- und Unistreiks mitorganisiert!

Auffällig an der Berichterstattung in deutschen Medien ist, dass offen rassistisch auftretende Menschen in die gesellschaftliche Mitte gerückt werden. Führende Politiker*innen fordern sogar die Ängste der Menschen ernst zu nehmen. Doch woher kommt dieses Verständnis für Rassist*innen? Und woher kommt der institutionalisierte Rassismus, der sich für ausländische Studierende etwa in UniAssist ausdrückt?

Wir Marxist*innen betrachten Rassismus als eine Waffe des Kapitals, um die Arbeiter*innenklasse zu spalten. Doch wir wissen, dass die Arbeiter*innenklasse keine Grenzen kennt. Eine Welt ohne Konkurrenz, Ausbeutung und Rassismus ist möglich!

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