Gegen Befristung streiken!

Protesters carry a banner during a demonstration in Berlin // Text Nr. 4 von 5 //
Nicht erst seit den Hartz-Reformen vor rund zehn Jahren gab es eine Welle der Prekarisierung unserer Arbeits- und Lebensverhältnisse. Besonders den Studierenden ist das gut bekannt: die Mehrheit von uns muss nebenbei arbeiten, um das Studium zu finanzieren und das zumeist in prekären Beschäftigungsverhältnissen. Besonders in Südeuropa, aber nun auch in Deutschland beginnen erste Maßnahmen der Gegenwehr: so gab im vergangenen Jahr Streiks im Einzelhandel; erst vor kurzem bei der Bahn und nun bei Amazon.

Das Modell Amazon steht sinnbildlich für die „Flexibilisierung und Rationalisierung“ der Arbeitsverhältnisse: hier werden die Arbeiter*innen befristet angestellt, bloß um zur rechten Zeit nach Erwirtschaftung des Gewinns wieder auf die Straße gesetzt zu werden. Und das Jahr für Jahr! Doch das wollen wir nicht hinnehmen und unterstützen daher die Streiks bei Amazon und den Kampf der Beschäftigten um bessere Arbeitsbedingungen und unbefristete Arbeitsverträge.

Dabei ist der Kampf der Beschäftigten und Streikenden von heute gleichzeitig einer für unsere Arbeitsbedingungen von morgen. Ihr Kampf ist unser Kampf! Deshalb treten wir immer an Seite der Arbeiter*innen bei Arbeitskämpfen auf und fordern im Stupa die Solidarität aller Studierenden ein. Nur durch eine gemeinsame Front der Arbeiter*innen und Jugend werden wir die Angriffe der Herrschenden auf unsere sozialen Errungenschaften abwehren können!

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